Vitamin C zählt zu den bekanntesten und am häufigsten verwendeten Vitaminen. Es wird vor allem mit der Stärkung des Immunsystems in Verbindung gebracht und gilt bei Erwachsenen als wichtige vorbeugende Maßnahme in der Erkältungszeit. Doch wie sieht es mit der Vitamin-C-Supplementierung bei Kindern aus? Ist sie wirklich notwendig? Welche Dosis ist angemessen und welche Darreichungsform eignet sich am besten für Kinder? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie weiter unten! Sie erfahren alles Wissenswerte über Vitamin C in der Ernährung von Kindern und wann eine Supplementierung sinnvoll ist.
Die Rolle von Vitamin C im Körper eines Kindes
Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, spielt viele wichtige Rollen im Körper eines Kindes. Es ist vor allem an der Kollagensynthese beteiligt, unterstützt die ordnungsgemäße Funktion des Immun- und Nervensystems, fördert die Wundheilung und verbessert die Aufnahme von Eisen – einem äußerst wertvollen Nährstoff. Wichtig ist, dass der Körper es nicht selbst herstellen kann! Vitamin C muss daher regelmäßig über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.
Säuglinge erhalten theoretisch ausreichend Vitamin C über die Muttermilch, die genaue Menge hängt jedoch hauptsächlich von der Ernährung der Mutter ab. Wie sieht es aber mit Säuglingsnahrung aus? Auch Säuglingsnahrung enthält Ascorbinsäure, allerdings variiert die Menge je nach Produkt und deckt den steigenden Bedarf an diesem Vitamin nicht immer vollständig.
Für etwas ältere Kinder, die nicht mehr hauptsächlich gestillt werden, sind Gemüse und Obst die häufigsten Vitamin-C-Quellen, die in der Ernährung oft zu kurz kommen. Sie wissen nicht, wie Sie Ihr Kind dazu animieren können, mehr frisches Obst und Gemüse zu essen? Bieten Sie ihm frisch gepresste Säfte oder Smoothies an oder erwägen Sie die Gabe von Vitamin-C-Präparaten.
Vitamin-C-Mangel – wann stellt er eine Gefahr dar?
Glauben Sie, Vitamin-C-Mangel kommt heutzutage bei Kindern nicht mehr vor? Weit gefehlt! Er ist nach wie vor weit verbreitet. Anfangs führt er zu einem geschwächten Immunsystem, häufigeren Infektionen, schlechter Wundheilung und Zahnfleischbluten. In extremen Fällen kann Vitamin-C-Mangel Skorbut verursachen, doch das ist heutzutage äußerst selten.
Um eine ausreichende Versorgung des kindlichen Körpers mit Vitamin C sicherzustellen, sollte man bedenken, dass mit zunehmendem Alter höhere Dosen für den sich entwickelnden Körper erforderlich sind.
Dosierung für Kinder – wie viele mg Vitamin C pro Tag?
Die Dosierung von Vitamin C variiert je nach Alter und Körpergewicht des Kindes. Die optimale Dosis liegt in der Regel bei etwa 2 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet beispielsweise, dass ein Kleinkind mit 15 kg Körpergewicht etwa 30 mg Vitamin C pro Tag benötigt. Die genaue Menge sollte zudem an die Ernährung, den Lebensstil und die aktuelle Belastung durch Faktoren, die das Immunsystem schwächen (ein erhöhter Bedarf besteht beispielsweise nach einer Krankheit oder im Herbst und Winter), angepasst werden.
Kann man Vitamin C überdosieren?
Vitamin C ist wasserlöslich, und ein Überschuss wird normalerweise über den Urin ausgeschieden. Eine Überdosierung ist jedoch nicht ausgeschlossen. Dies kann beispielsweise bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in zu hohen Dosen vorkommen. Was kann zu viel Vitamin C bewirken? In erster Linie verursacht es Darmprobleme und trägt zur Bildung von Nierensteinen bei. Daher sollte die empfohlene Dosis, insbesondere bei kleinen Kindern, nicht überschritten werden. Sind Sie sich unsicher, welche Vitamin-C-Dosis für Ihr Kind geeignet ist? Fragen Sie Ihren Kinderarzt.
Die beste Form von Vitamin C für Kinder
Sie fragen sich, welche Vitamin-C-Form für Ihr Kind am besten geeignet ist? Für Säuglinge empfehlen wir Tropfenpräparate, die sich leicht mit einem Löffel oder direkt in den Mund geben lassen. Für ältere Kinder, die Schwierigkeiten beim Schlucken von Kapseln haben oder den Geschmack von Sirup nicht vertragen, ist natürliches Vitamin C in Gummibärchenform eine hervorragende Alternative!
Präparate wie diese werden auf dem Markt immer beliebter: Nr. 1 KidsGUMMIES C Von Lab One – eine praktische und ansprechende Darreichungsform: Jedes Fruchtgummi liefert 80 mg Vitamin C – 100 % des Tagesbedarfs. Wichtig: Das Produkt ist zucker-, gluten- und gelatinefrei – stattdessen wird pflanzliches Pektin verwendet. Dadurch ist es auch für Kinder mit Lebensmittelallergien geeignet und verursacht zudem keine Karies. Diese Vitamin-C-Produkte können Kindern ab 5 Jahren verabreicht werden.
Wann sollte man eine Nahrungsergänzung in Betracht ziehen?
Sie sollten eine zusätzliche Vitamin-C-Supplementierung für Ihr Kind in Betracht ziehen, wenn:
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isst zu wenig Gemüse und Obst.
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bekommt oft Infektionen
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zeigt Mangelerscheinungen,
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Seine Ernährung ist nährstoffarm (z. B. mag er kein Gemüse).
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Es besteht ein erhöhter Bedarf an Vitamin C (z. B. während der Genesungsphase).
Sollte gestillten Säuglingen Vitamin C verabreicht werden? Es ist besonders wichtig, diesbezüglich einen Arzt zu konsultieren, insbesondere bei Säuglingen – ganz besonders bei ausschließlich gestillten. Vitamin-C-Präparate sollten so kleinen Kindern nicht ohne ärztlichen Rat gegeben werden!